Mein Frühjahr zwischen Business-Lösungen und SpongeBob.

Es wird gegen Mitte, Ende April gewesen sein, dass ich damit begonnen hatte, sämtliche mir zur Verfügung stehenden Gehirnchenzellen mit der kontemplativen Fokussierungspower eines Eunuchen auf das Thema „Hightech-Mobilfunklösungen“ sowie auf Dechiffrierung und Übersetzung spezialisierten Expertenwissens für ein B2B-Publikum auszurichten. Vor wenigen Tagen ging es live, das neue Webseiten-Unit Business-Lösungen der Kathrein-Group.

Herausgekommen ist damit nach drei aufgeheizten Monaten die wahre Geschichte einer digitalen Welt, die Kathrein mit einem satten Jahrhundert Know-how jetzt, ja, jetzt genau in diesem Moment, mitten in meiner Heimatstadt Rosenheim, maßgeblich mitkonstruiert. Full-Service-Lösungen bietet das Familienunternehmen in der dritten Generation für die Optimierung der Nutzung von Digitalität innerhalb von Gebäuden, mit aufsehenerregenden Innovationen für das Internet der Dinge, für den Ausbau enorm leistungsfähiger Gigabit-Netzwerke sowie zur Optimierung und der Betreuung von Antennen-Standorten.

Ich war als externe Head of Content und Texterin nun schon zum zweiten Mal Teil des Kathrein-Projektteams. Um die relativ sportliche Deadline des Kunden zu ermöglichen, musste ich mein Leben in dieser Zeit … sagen wir: etwas umorganisieren. Etwas drastisch umorganisieren. Statt alte Freunde zu treffen, habe ich mich mit neuen Kollegen sozialisiert. Zum Beispiel mit brillanten Experten-Interviewpartnern, deren Köpfe ausschließlich von Zahlen, Formeln, mathematischen Symbolen und großartigen Ideen besiedelt sind. Oder mit US-amerikanischen Kollegen. Denn auch Facetime-Calls mit Kathrein USA zu lustigen und abwechslungsreichen Tages- und Nachtzeiten standen auf meinem kleinen Bootcamp-Programm. Bis heute frage ich mich übrigens, ob meine Küche bei der ersten Video-Telko mit Scott wirklich ordentlich aufgeräumt war. Vielleicht soviel: bei allen folgenden Facetime-Calls habe ich den Telko-Austragungsort vorsichtshalber an meinen Stehschreibtisch zurückverlegt.

Meiner – unter dem Tisch geführten – Strichliste „Arbeitsstunden pro Tag“ konnte ich in diesen vergangenen Monaten zwischen Tastatur, Grafikteam, Webteam und Übersetzungsteam etliche neue Höchstpegelstände hinzufügen. Um Zeitkontingente freizubekommen, verzichtete ich auf morgendliche Joggingrunden sowie auf sämtliche Bodypump-, Detox- und deepYoga-Flow-Kurse. Figürlich hat sich das zwar nicht gerade ausgezahlt. Die disziplinierte thematische Fokussierung hat sich dagegen sehr gelohnt: Denn herausgekommen sind nach dieser echt intensiven Zeit Webseitentexte, Case Studies sowie White Papers für ein anspruchsvolles B2B-Publikum, die perfekt auf den Punkt bringen, wie viel innovative Schaffenskraft dieser Hidden Champion in naher Zukunft noch zur Realisierung utopisch klingender, digitaler Visionen beitragen wird.

Profund und aussagekräftig ist es also geworden, das neue Business Solutions-Unit. Absolutely mind-wrecking fand ich den Umstand, dass mich kurz hinter dem Ziel ein merkwürdig käsig grinsender SpongeBob erwartete: Einer meiner Kunden bringt demnächst ein neues Produkt mit SpongeBob-Branding heraus und ich entwickle die Texte. Also entsteige ich dem Kathrein-Ozean, um mich mit glubschäugigen, saugfähigen Comic-Stars vertraut zu machen. Kannste Dir nicht ausdenken.

#FunFact kurz vor Schluss: Zum Go-Live gab’s für unser kleines Team noch ein paar wunderschöne Komplimente von Jürgen Walter, dem Senior Vice President des Business Solutions-Units. Für „ganz großes Tennis“ und für „ausgezeichnete, sehr professionelle Arbeit“ … Schnurr und dankeschön.

 

 

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(Photocredits: CC BY 2.0, thank you inna dee!)

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